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Breitbanderhebungen Niedersachsen

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Der Breitbandatlas Niedersachsen präsentiert die Ergebnisse der laufenden Breitbanderhebungen in Niedersachsen.

Beteiligen Sie sich bitte an der Aktualisierung des Breitbandatlas Niedersachsen!

Nur mit Ihrer Hilfe können wir die aktuelle Versorgung mit Breitbandzugängen darstellen!

Wenn Sie noch nicht an den Breitbanderhebungen Niedersachsen teilgenommen haben, können Sie den Online-Fragebogen direkt auf unserer Homepage ausfüllen.

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung und bedanken uns für Ihre Unterstützung!

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Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen - b|z|n

Herzlich Willkommen beim Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen!

Sie haben hier die Möglichkeit mehr über die Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen an Ihrem Wohnort im Breitbandatlas Niedersachsen zu erfahren oder Sie können sich über die verschiedenen Förderprogramme zur Verbesserung der Breitbandversorgung informieren. Sehen Sie welche starken Partner sich zur Breitbandinitiative Niedersachsen zusammengeschlossen haben und erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Varianten von Breitbandzugängen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und begrüßen Sie gerne wieder!

Aktuelles

17. Juli 2014 - Kreisweiter NGA-Netzausbau in Wolfenbüttel erfolgreich abgeschlossen!

„Breitbandausbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe – das schafft keiner alleine!“ so das Fazit von Peer Beyersdorff (Geschäftsführer vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen – b|z|n) mit dem er der Landrätin Christiana Steinbrügge und ihrem Mitarbeiterstab zum erfolgreich umgesetzten Vorhaben im Kreishaus Wolfenbüttel gratulierte.

Diesen Glückwünschen schlossen sich auch Dr. Riemer-Streicher (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, MW), Henning Isensee (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ML), Stephan Oehler (b|z|n) an.

Den Vorbildcharakter dieses Projektes hob neben Dr. Riemer-Streicher (MW) auch der Geschäftsführer  Thomas Heitmann von der htp GmbH aus Hannover hervor, die den Zuschlag für den Netzbetrieb im Oktober 2012 erhalten hatte.

In seiner Rede erläuterte Beyersdorff die Begleitung durch das Land und das b|z|n und lobte das besondere Engagement des Dezernenten Claus-Jürgen Schillmann,  der mit seinem  Werksleiter Breitbandbetrieb Peter Scheer und dem Werksleiter Tiefbaubetrieb  Bernd Seikowsky maßgeblich für die erfolgreiche Projektumsetzung verantwortlich ist.

Die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten spiegelt sich in beeindruckenden Zahlen wider:

Bereits 1 Jahr früher als geplant, konnte jetzt die Fertigstellung gefeiert werden. Außerdem wurden am Ende 2,5 Mio. Euro Investitionskosten eingespart! Somit konnte der Landkreis das Projekt statt der veranschlagten 11 Mio. Euro für 8,5 Mio. Euro realisieren. Diese Investition wird sich durch die Vermietung des Netzes an htp im Laufe der Jahre amortisieren.

Die htp als Netzbetreiber hat für 146 Technik-Shelter und 8 Technik-Stationen 5,4 Mio. Euro investiert. Insgesamt wurden 280 km Glasfaser- und Kupferleitungen verlegt. Dadurch erhalten nun 102 Orte mit 32.000 Haushalten Zugangsmöglichkeit zu schnellem Internet mit VDSL Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s. Die htp kann bereits 5.100 Kunden auf dem „neuen Netz“ begrüßen und erwartet zum Jahresende sogar 7.500 Kunden versorgen zu können.

Das b|z|n freut sich über viele „Nachahmer“.

Vordergrund – Christiana Steinbrügge, Landrätin, von links nach rechts: Stephan Oehler, b|z|n, Dr. Martin Riemer-Streicher, Ministerium f. Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Peer Beyersdorff, b|z|n, Thomas Heitmann, Geschäftsführer htp, Herr Jurgeit htp, Bernd Seikowski, Werksleiter Tiefbaubetrieb Wolfenbüttel, Landkreis, Peter Scheer, Werksleiter Breitband, Claus-Jürgen Schillmann, Baudezernent, Henning Isensee, Ministerium f. Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

23.06.2014 - Veranstaltungshinweis: "ENGAGE Conference - ENGAGE 4 Future"

Um eine nachhaltige Rolle in der globalen digitalen Wirtschaft zu spielen, braucht auch das ländliche Europa überall High-Speed-Breitband-Netze. Die erste Generation von Breitbandanschlüssen führte zu einer Revolution in der Wirtschaft, im öffentlichen Dienst und im sozialen Leben. Die nächste Generation von Breitbandnetzen (NGA-Next Generation Access) bietet ein noch größeres Potenzial an wirtschaftlichen und sozialen Vorteile für alle Bürger Europas: Sowohl in Städten als auch in ländlichen Räumen.

Am 24. September findet deshalb in Slowenien die "ENGAGE Conference - ENGAGE 4 Future" statt. Dort werden alle Fragen rund um den Ausbau mit Breitbandnetzen in den ländlichen Regionen Europas diskutiert. Wenn Sie Interesse an der Veranstaltung haben, finden Sie unter diesem Link die vorläufige Agenda der Veranstaltung und einen Anmeldungslink.

Im Rahmen einer auswärtigen Kabinettssitzung besuchte die niedersächsische Landesregierung am 10. Juni 2014 das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen.

10.06.2014 - Das schnelle Internet für alle bis 2020 - Landesregierung beschließt umfassendes Breitbandförderkonzept

Bis zum Jahr 2020 sollen möglichst alle Haushalte in Niedersachsen mit einem Breitbandanschluss für das schnelle Internet versorgt werden. Ziel ist eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 30 MBit/s. Das Kabinett hat mit einem entsprechenden Beschluss in seiner Sitzung am (heutigen) Dienstag im Breitbandkompetenzzentrum in Osterholz-Scharmbeck die Voraussetzungen hierfür geschaffen und ein umfassendes Förderkonzept beschlossen.

Das ‚Modell Niedersachsen' für die Breitbandförderung besteht aus zwei Komponenten:

Zum einen wird in den kommenden Jahren im Bereich Breitband ein Förderschwerpunkt geschaffen und über Zuschüsse aus den Fonds ELER, EFRE, GAK und WFF mit einem Gesamtvolumen von mehr als 60 Millionen Euro ausgestattet. Minister Christian Meyer erklärte am Rande der Kabinettssitzung, er freue sich, dass die Landesregierung damit erstmals einen gemeinsamen Förderschwerpunkt bei der Breitbandversorgung auch im Förderfonds für den ländlichen Raum angelegt habe.

Die zweite Komponente des ‚Modells Niedersachsen' ist das Erschließen weiterer umfangreicher Finanzierungsquellen neben den Förderfonds. Das Wirtschaftsministerium wurde beauftragt, die Voraussetzungen für die Beschaffung von Mitteln öffentlicher Geldgeber - etwa der europäischen Investitionsbank - bis zur Höhe von 500 Millionen Euro zu schaffen. Die NBank wird diese Summe dann als Darlehen an Landkreise zur Finanzierung kreiseigener Breitbandinfrastruktur weitergeben. Die Mittel sollen durch weitere Kredite etwa regionaler Banken und Sparkassen ergänzt werden. Die Landesregierung hält es für ein realistisches Ziel, auf diese Weise bis zum Jahr 2020 eine Milliarde Euro an Investitionen in das niedersächsische Breitbandnetz zu ermöglichen.

„Hochleistungsfähige Datenübertragungswege haben für die Zukunft des ländlichen Raums heute die gleiche Bedeutung wie gute Verkehrsnetze", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Wirtschaftsunternehmen achten bei ihren Entscheidungen über Neuansiedlungen in ländlichen Regionen heute mehr denn je auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Für den ländlichen Raum sind schnelle Breitbandanschlüsse unverzichtbar, das „Modell Niedersachsen" zur Breitbandförderung wird den ländlichen Raum deutlich stärken." Weil wies darauf hin, dass die sehr erfolgreiche Verknüpfung verschiedener Förderfonds ein erstes gutes Beispiel für die Umsetzung des neuen fondsübergreifenden Politikansatzes sei.

Auch Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte, die Bedeutung dieses Projektes für die niedersächsische Wirtschaft sei gar nicht hoch genug einzuschätzen. Derzeit gebe es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte Niedersachsens. Angesichts der ständig zunehmenden Datenmenge im geschäftlichen Verkehr seien diese Gebiete regelrecht abgehängt von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. „Hier werden wir mit unserem ‚Modell Niedersachsen' Abhilfe schaffen."

Über Zuschüsse und Kredite sollen die Landkreise gerade in den dünner besiedelten, ländlichen Gebieten in die Lage versetzt werden, den Ausbau der schnellen Internetverbindung voranzutreiben. „Alle Regionen, alle Betriebe und alle Bürgerinnen und Bürger müssen", so Minister Meyer, „im Interesse gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen schnelle Internetverbindungen erhalten."

Minister Lies appelliert an die Bundesregierung, ebenfalls zusätzliche Mittel für eine flächendeckende Breitbandinfrastruktur zur Verfügung zu stellen: „Wir fordern Alexander Dobrindt auf, die zugesagte Unterstützung des Bundes für weiteren Breitbandausbau rasch zu gewähren. Damit könnten wir dann unser nächstes Zwischenziel einer mindestens 50 MBit/s Grundversorgung erreichen."

Zum Hintergrund: Nach den bisherigen Erfahrungen investieren Telekommunikationsunternehmen nur dort in digitale Netze, wo aufgrund der Bevölkerungsdichte eine hohe Nachfrage bei den kostenpflichtigen Dienstleistungen zu erwarten ist. Umgekehrt bedeutet dies: Die Versorgung mit schnellem Internet ist umso lückenhafter, je dünner besiedelt eine Region ist. Bezogen auf das formulierte Ziel des Landes (Versorgung mit 30 MBiT/s) sind zurzeit noch 30 Prozent der bewohnten Fläche Niedersachsens (ca. 700.000 Gebäude) unterversorgt. Die Landesregierung sieht hier bis zum heutigen Tag ein Marktversagen. Da, wo der Marktmechanismus aus Angebot und Nachfrage nicht zu den volkswirtschaftlich gewünschten Ergebnissen führt, ist nach Überzeugung der Landesregierung die Unterstützung der öffentlichen Hand erforderlich. Auch der ländliche Raum in Niedersachsen bietet hohe Entwicklungspotentiale, die jedoch ohne Anbindung an das schnelle Internet oft nicht verwirklicht werden können.

Zum Verfahren: Die Federführung im „Modell Niedersachsen" übernimmt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, eng beteiligt ist das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Als zentrale Stelle für die Förderung und Finanzierung kommunaler Breitbandvorhaben ist die NBank vorgesehen. Sie soll die Landkreise als Antragsteller beraten, die Vorhaben und Anträge der Landkreise unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten begutachten und Förderempfehlungen abgeben.

Im Rahmen der Antragstellung wird geprüft, inwieweit der Ausbau über einen Kredit der NBank finanziert werden kann, über die vorgesehenen Zuschüsse können dann noch vorhandene Wirtschaftlichkeitslücken geschlossen werden. Die Ämter für regionale Landesentwicklung werden als Bewilligungsstelle für die Breitbandmittel aus dem ELER an zentraler Stelle eng eingebunden, um möglichst effiziente und unbürokratische Abwicklungsprozesse zu gewährleisten.

Quelle: Niedersächsische Staatskanzlei