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22.5.2018 : 13:24

Breitbandanwendungen

in der Verwaltung:

  • E-Government
  • Download von Informationen und Formularen
  • Direkter E-Mail-Kontakt
  • Online-Ausschreibungen und Anträge
  • Papierlose Verwaltung

in Schulen und Universitäten:

  • E-Lerarning
  • Bereitstellung von Übungen und Aufgaben
  • Online-Prüfungen
  • Informationsverteilung

Etablierung neuer Dienste:

  • VoiP (Voice over IP)
  • Video On Demand
  • Online Konferenzen
  • Soziale Netzwerke

in der Medizin:

  • Elektronische Krankenakte
  • Bildübertragungen (z. B. Röntgenaufnahmen und Computertomographien)
  • Vernetzung von Praxen

Warum Breitband?

Breitbandinternet ist zu einem Teil des alltäglichen Lebens geworden. Wir informieren uns im Internet über Nachrichten und den Wetterbericht, erledigen dort unsere Bankgeschäfte und kaufen viele Dinge des täglichen Bedarfs über Online-Händler ein. Immer mehr Aktivitäten verlagern sich in das World Wide Web und für viele Menschen und Unternehmen ist ein schneller und leistungsfähiger Internetzugang unverzichtbar geworden.

So allgegenwärtig sich das Internet auch in das Leben unserer Gesellschaft eingenistet hat und zu einem festen Bestandteil manifestiert ist, entstehen Disparitäten zwischen denen Teilen der Bevölkerung die einen Zugang zu leistungsfähigen Internetanschlüssen besitzen und denjenigen, die nicht in der Lage sind im World Wide Web teilzunehmen. Insbesondere ist dies in dem Fall gravierend, wenn der Ausschluss auf Grund von wirtschaftlich oder technisch geprägten Restriktionen erfolgt.

Wie selbstverständlich wird der Telefonanschluss heute samt DSL-Zugang "gebundelt" verkauft. Es ist kaum noch möglich einen reinen analogen Telefonanschluss auf dem Markt zu buchen. Der Wettbewerb für Telefonie hat sich vollkommen vom Festnetz auf den Mobilfunk oder auf Breitbandinternet aufsetzende VoIP-Anbieter verlagert. Was passiert aber, wenn der gewünschte und benötigte DSL-Anschluss nicht verfügbar ist oder nur als ungleich leistungsschwächere Light-Variante angeboten wird?

Entweder hat man Glück und es sind zum Beispiel Kabelinternet oder mit HSPA aufgerüstete Mobilfunknetze verfügbar. Andernfalls findet sich der potentielle Nutzer umgehend in der digitalen Diaspora wieder. Dieses Schicksal erfahren leider immer noch zu viele Unternehmen und Haushalte. Vornehmlich in ländlichen Regionen, aber auch in urbanen Speckgürteln gibt es durchaus Ortsteile und Straßenzüge, welche schlichtweg mit Breitbandinternetzugängen unterversorgt sind.

Die Konsequenzen, welche sich aus dem Nichtvorhandensein eines schnellen Internetzugangs ergeben, können in vielfältiger Art ausgeprägt sein. Angefangen bei nicht möglichen, beziehungsweise sehr langwierigen und kostenintensiven Downloads für Sicherheitsupdates, bis hin zu einer fehlenden Wettbewerbsfähigkeit bei kommerzieller und geschäftlicher Tätigkeit.

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