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22.3.2019 : 21:11
Kabelverzweiger mit aktiver Technik

Kabelinternet

Internetanschlüsse via Kabelfernsehen sind weltweit nach DSL-Anschlüssen die am meisten verbreitete Zugangstechnologie für breitbandige Internetanschlüsse. Im Gegensatz zu DSL-Anschlüssen ist bei Internetzugängen per Kabel die verfügbare Geschwindigkeit nicht von der Leitungslänge abhängig. Allerdings können in einem Anschlussgebiet nur eine bestimmte Anzahl von Haushalten angeschlossen werden. Erhöht sich die Anzahl der Teilnehmer müssen die Cluster vom Kabelanbieter engmaschiger bereitgestellt werden, um die gebuchte Geschwindigkeit weiterhin zu garantieren. Jedoch herrscht im Bereich des Kabelzugangs kein Wettbewerb vergleichbar mit dem bei DSL zu Grunde liegenden Internetanschlüssen. So ist der Kunde auf den vor Ort ansässigen Betreiber festgelegt ist. Der Nutzer benötigt ein vom Netzbetreiber bereitgestelltes Kabelmodem, welches die Internetdaten vom TV-Signal trennt. Telefonschlüsse werden auf Voice over Cable-Basis bereitgestellt, also einer IP-Lösung. Vorrausetzungen für einen Internetanschluss per Kabel sind neben dem vom Provider bereitgestellten Modem, ein in der Region rückkanalfähiges Kabelnetz und eine Hausverteilung, welche ebenfalls das Senden von Daten ins Internet erlaubt. Oftmals müssen Verstärkereinheiten und Anschlussdosen in Wohnungen getauscht werden.

Glossar