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11.12.2018 : 16:26

Überblick

DSL:

(Digital Subscriber Line / Digitale Teilnehmeranschlussleitung) Kupferdoppelader

Datenrate(n) Down-/Upload

  • ADSL2+ (16 Mbit/s / 1 Mbit/s)
  • SDSL (bis 20 Mbit/s symmetr. bei Nutzung mehrerer TAL)
  • VDSL2 (50Mbit/s / 10Mbit/s)

Verfügbarkeit: hoch

Kosten: niedrig

Pro:

  • Sehr gut ausgebautes Netz
  • Am weitesten verbreitete Breitbandtechnik

Contra:

  • Physikalische Dämpfungseigenschaften des Kupferkabels (maximale Reichweite des ADSL-Signals 4 bis 5 KM)

DSL

Die Anforderungen an Internetzugänge haben sich seit Mitte der neunziger Jahre dramatisch verändert. Zu Beginn des Internetbooms erfolgte die Einwahl ins Internet noch mit Hilfe eines Analogmodem. Dieses leistet Geschwindigkeiten von 28kbps und später auch 56kbps auf der Telefonleitung. Einen besseren Internetzugang bieten ISDN-Anschlüsse. Nicht nur, dass bei der Belegung eines ISDN B-Kanals, die telefonische Erreichbarkeit nicht durch ein Dauerbesetzt gestört ist: Durch Kanalbündelung lassen sich zwei ISDN-Kanäle gleichzeitig nutzen, so dass 128Kbit/s zur Verfügung stehen.

ISDN ist nahezu flächendeckend verfügbar. Andere Internetanschlüsse als diese Einwahlzugänge waren im letzten Jahrzehnt zwar vorhanden, aber entweder auf Grund von Kosten oder mangelnder Marktverfügbarkeit nicht relevant. Dies änderte sich jedoch mit der Einführung von DSL-Anschlüssen mit 768Kbit/s zur Jahrtausendwende. Für den Großteil der Internetnutzer waren die ersten Angebote aber noch zu teuer.

Schleichend stellte sich jedoch eine Zweiteilung bei der Nutzung des Internets ein. Mit den neuen Zugangsgeschwindigkeiten begannen die Entwickler von Websites die damit einhergehenden Möglichkeiten auch auszunutzen. Die Grafiken wurden vom Volumen her größer und die Seiten aufwendiger gestaltet. Wurde zunächst auf der Startseite noch eine Auswahl angeboten, ob man nun per ISDN/Modem oder DSL, die Seite ansurfte, verschwand diese Auswahlmöglichkeit mit der Zeit immer mehr. Einerseits wuchs der Anteil derjenigen langsam aber stetig, die sich DSL "leisteten", andererseits wurden die Inhalte für diese wachsende Zielgruppe aber auch so umfangreich, dass auf eine Anpassung für langsamere Internetzugänge immer öfter verzichtet wurde.

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