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18.6.2018 : 3:30

Überblick

Satellit

(Empfang über Satellitenantenne)

Datenrate(n) Down-/Upload

  • bis zu 24Mbit/s
  • bis zu   4Mbit/s

Verfügbarkeit: hoch

Kosten: hoch

Pro:

  • grundsätzlich überall verfügbar

Contra:

  • Geringe Datenrate bei Rückkanal über Telefonleitung / Mobilfunk
  • Zeitverzögerungen durch die Signallaufzeit von und zum Satelliten

Satellit

Neben der Übertragung von Fernsehprogrammen werden über Satellit auch Internetzugänge angeboten. Mit dem Ausbau der Kapazitäten auf den verschiedenen Orbitalpositionen sind auf vielen Satelliten mittlerweile Transponder für Internetdienste reserviert, die sich in der Vermarktung auch an Privatkunden richten. Klassische Zielgruppe eines Satelliteninternetzugangs sind Haushalte und Unternehmen in Regionen, welche weder mit kabelgebundenen noch mit anderen kabellosen Breitbandtechnologien erschlossen sind. Der Satellit kann hier eine Alternative zum ISDN-Anschluss als Internetzugang darstellen. Er ermöglicht zu einem höhere Zugangsgeschwindigkeiten zum Internet und ist zum anderen auch überall verfügbar.

Als Nutzer muss man sich allerdings dessen bewusst sein, dass ein Satellitenzugang technischen Restriktionen unterliegt. Auf Grund der langen Wegstrecke, welche das Signal auf dem Weg von und zum Satelliten zurücklegen muss, liegen die Antwortzeiten bei sehr hohen Werten von 600ms bis 800ms. Ein typischer DSL-Anschluss zum Beispiel besitzt Latenzen von ca. 50ms.  Dadurch werden Echtzeitanwendungen, wie Sprachübertragungen oder Videokonferenzen nahezu unmöglich. Ebenfalls kann die Nutzung von auf Deutschland begrenzten Internetangeboten problematisch sein. Zumeist ist die IP-Adresse, welche der Satellitenprovider an den Kunden vergibt, aus dem europäischen Ausland. Wenn nun auf einer Internetseite die geographische Herkunft der IP überprüft wird, kann es sein, dass das gewünschte Angebot nicht nutzbar ist. Oft betrifft eine solche Überprüfung Videoportale oder Streams der deutschen Fernsehprogramme. Hintergrund einer solchen Restriktion ist es Urheber- und Lizenzrechte nicht zu verletzen.

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