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22.5.2018 : 13:27
Abbildung 3

3. Der Ausbau mit LTE in Niedersachsen

Die Bundesnetzagentur hat die Lizenznehmer der Digitalen Dividende (Telekom, Vodafone und Telefonica o2) dazu verpflichtet den Ausbau mit LTE auf diesen Frequenzen zunächst in den ländlichen Regionen durchzuführen, bevor diese die lukrativeren urbanen Räume erschließen. Dafür wurden alle Bundesländer aufgefordert mit Breitband schlecht erschlossene Gebiete an die Bundesnetzagentur zu melden, damit diese in einer "Liste der unterversorgten Gemeinden" aufgenommen werden.

Ausgebaut werden die als unterversorgt gemeldeten Gemeinden an Hand folgender Prioritätenliste:

"a) In einer ersten Stufe sind zunächst die von jeweiligen Bundesländern benannten Städte und Gemeinden mit einer Einwohnerzahl bis zu 5 000 zu versorgen (Prioritätsstufe 1).

b) In einer zweiten Stufe sind die von den jeweiligen Bundesländern benannten Städte und Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von mehr als 5 000 und bis zu 20 000 zu versorgen (Prioritätsstufe 2).

c) In einer dritten Stufe sind die von den jeweiligen Bundesländern benannten Städte und Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von mehr als 20 000 und bis zu 50 000 zu versorgen (Prioritätsstufe 3).

d) In einer vierten Stufe sind die von den jeweiligen Bundesländern benannten Städte und Gemeinden  mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50 000 zu versorgen (Prioritätsstufe 4).

....

Abbildung 4

Unbeschadet der oben angegebenen gesonderten Verpflichtung ist ein Frequenzzuteilungsinhaber verpflichtet einen Versorgungsgrad der Bevölkerung von mindestens 50 % ab dem 01.01.2016 zu erreichen."

Quelle: Bundesnetzagentur

Zu diesen Vorgaben ist für das Bundesland Niedersachsen ergänzend anzumerken, dass sich keine der gemeldeten Ortschaften in Prioritätsstufe 4 befindet. Darüber hinaus kann erst mit dem Ausbau einer nachfolgenden Prioritätsstufe begonnen werden, wenn zuvor 90% der Bevölkerung der vorherigen Prioritätsstufe versorgt sind.

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