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11.12.2018 : 17:01

Archiv 2012

19.12.2012 - Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur online freigeschaltet

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das endgültige System zur Einsichtnahme von für den Breitbandausbau nutzbaren Infrastrukturen in Betrieb genommen. In der Phase 3 des Infrastrukturatlanten der BNetzA haben die zur Einsichtnahme berechtigten Benutzer nun die Möglichkeit, die gewünschten Informationen direkt in einer Web-GIS-Umgebung aufzurufen. Auf diese Weise soll die Nutzung von Synergien bei der Erschließung mit schnellen Internetanschlüssen noch weiter vereinfacht werden. In der Darstellung des neuen Atlanten werden unter anderem vorhandene Glasfasertrassen, Leerrohre und Richtfunkstrecken dargestellt. Der Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur ist insbesondere ein wichtiges Werkzeug zur Vorbereitung und Umsetzung von Ausbauvorhaben anhand der Bundesrahmenregelung Leerrohre.

Wenn Sie noch nicht Nutzer des Infrastrukturatlas sind, können Sie über die Internetseite der BnetzA ein Antragsformular herunterladen und ausfüllen, um eine projektbezogene Berechtigung für den Atlanten zu erhalten. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu den Voraussetzungen, welche Sie zur Abfrageberechtigung erfüllen müssen.

Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare zum Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur

12.12.2012 - Neue Termine für Kommunal- und Herstellerworkshop in 2013

Wie in den Jahren zuvor fanden dieses Jahr im NETZ-Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH in Osterholz-Scharmbeck diverse Workshops für Kommunen, Hersteller und Planungsunternehmen statt. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Interesse und die rege Teilnahme an den angebotenen Veranstaltungen.

Auch im neuen Jahr werden wir wieder Workshops für Kommunen und Landkreise mit wichtigen Themen zur niedersächsischen Förderkulisse und den EU-Leitlinien zur  Breitbandförderung anbieten. Abgerundet werden unsere Workshops mit einem Technikblock und Praxisbeispielen.

Für Hersteller und Planungsunternehmen bieten wir schwerpunktmäßig Beiträge zu den verschiedenen Breitbandzielen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene, den NGA-Technologien sowie der Förderkulisse Niedersachsens im Hinblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der Verwaltung an.

Folgender Workshoptermin ist für 2013 schon festgelegt:

Dienstag, 19.02.2013 - Kommunalworkshop

Die Workshops finden wie gewohnt, im NETZ-Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH in Osterholz-Scharmbeck statt. Die Agenda sowie detaillierte Informationen  zu den Workshops  geben wir zeitnah in unserem Newsletter und auf unserer Homepage bekannt.

07.12.2012 - Aktuelle Ausgabe der NLT-INFO mit Bericht zum 4.Breitbandtag Niedersachsen

An dieser Stelle möchten wir Sie auf die aktuelle Ausgabe der NLT-INFO hinweisen, in der in einem ausführlichen Artikel über den 4. Breitbandtag Niedersachsen in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck berichtet wird. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich für die freundliche Bereitstellung des Beitrages durch den Niedersächsischen Landkreistag (NLT) bedanken.

Den Artikel im PDF-Format können Sie hier abrufen.

Das Titelblatt der Ausgabe steht hier für Sie bereit.

Das Gesamtheft NLT-INFO 6/2012 können Sie unter folgendem Link direkt beim NLT herunterladen:

http://www.nlt.de/pics/medien/1_1354790239/Heft_6-2012.pdf

31.10.2012 - Aktualisierter Breitbandatlas ab 06.11.2012 online verfügbar - Bitte überprüfen Sie die neue Darstellung auf Förderfähigkeit Ihrer laufenden GAK-Anträge!

Am 06.11.2012 stellen wir die aktualisierte Version des Breitbandaltas Niedersachsen online zur Verfügung. Aus technischen Gründen wurde die geplante Aktualisierung verschoben. Wir bitten um Ihr Verständnis!

30.10.2012 - Aktualisierter Breitbandatlas ab 31.10.2012 online verfügbar - Bitte überprüfen Sie die neue Darstellung auf Förderfähigkeit Ihrer laufenden GAK-Anträge!

Am 31.10 stellen wir die aktualisierte Version des Breitbandatlas Niedersachsen online zur Verfügung. In der neuen Darstellung sind alle Antworten im Rahmen der Breitbanderhebungen Niedersachsen bis zum  Stichtag 15.10.2012 eingearbeitet. Insgesamt sind dann über 310.000 Antworten zur Breitbandversorgung in Niedersachsen anonymisiert und georeferenziert im Breitbandatlas Niedersachsen aufbereitet.

Im Rahmen der aktuellen GAK-Runde möchten wir Sie bitten Ihre beantragten Fördergebiete auf eine weitere Förderfähigkeit nach der Einarbeitung der neuen Antworten zu überprüfen. Bei Fragen oder Unklarheiten zur neuen IST-Situation wenden Sie sich bitte umgehend an uns. Wir helfen Ihnen im Fall einer neuen Darstellung der Versorgungssituation gerne weiter und sprechen mit Ihnen alle verfügbaren Handlungsoptionen durch.

Der nächste Stichtag zur Aktualisierung des Breitbandatlas Niedersachsen ist am 15.01.2013 festgelegt. Bitte richten Sie Ihre zukünftigen Breitbandumfragen auf diesen Termin aus.

22.10.2012 - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bode in Brüssel zur Digitalen Agenda: "Hochgeschwindigkeitsnetze sind Standortfaktor"

BRÜSSEL/HANNOVER. Zum Abschluss seiner Brüsselreise hat Wirtschaftsminister Bode heute an der Fachveranstaltung in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union zur Digitalen Agenda teilgenommen. "Um die Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens zu sichern, brauchen wir Hochgeschwindigkeitsnetze im ganzen Land. Die Finanzierung stellt dabei eine ganz besondere Herausforderung dar, der wir nur Herr werden können, wenn alle Ebenen, EU, Bund, Land und Kommunen an einem Strang ziehen", erklärte Minister Bode. Eine wirksame Förderstrategie müsse alle Instrumente umfassen, um überhaupt die Chance auf Erschließung vor allem des ländlichen Raums zu haben.

Besonderer Schwerpunkt in der Diskussion mit Vertretern der Europäischen Kommission aus den Generaldirektionen Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien sowie Wettbewerb war die Frage, wie Hochgeschwindigkeitsnetze in die Fläche gebracht werden können. Die im Entwurf vorliegenden Leitlinien der EU für den schnellen Breitbandausbau sollen den Mitgliedstaaten Unterstützung bei der Erreichung der in der Digitalen Agenda verankerten Ziele bieten. Aus Niedersächsischer Sicht bedarf es dafür allerdings einiger Anpassung im Entwurf. So müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Genehmigungsverfahren schneller realisiert werden können, dass die Grundsätze der Technologieneutralität eingehalten werden und die Förderung von Wirtschaftlichkeitslücken ermöglicht wird.

Minister Bode hat in Brüssel in der Diskussion mit den Vertretern der Europäischen Kommission diese Punkte klar zum Ausdruck gebracht. "Unser Ziel ist es, in der aktuell laufenden Meinungsbildung in Brüssel unsere Position einzubringen. Denn jetzt werden die strategischen Weichen für die nächsten Jahre gestellt", betonte der Minister.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

18.10.2012 - Wolfenbütteler Kreistag macht den Weg frei für schnelles Internet: Landkreis vergibt Konzession an Hannoveraner Firma htp - Jetzt beginnt die Feinplanung - Netzausbau soll 2015 beendet sein

Den rund hundert "weißen Flecken" im Landkreis Wolfenbüttel geht es an den Kragen: Orte, in denen sich die Internetverbindungen langsam aufbauen, soll es spätestens ab Ende 2015 im Kreisgebiet nicht mehr geben. Mit seinem einstimmigen Beschluss für eine Konzessionsvergabe an die htp GmbH aus Hannover als Netzbetreiber (Provider) hat der Wolfenbütteler Kreistag am Montagabend den Weg für schnelle Datenautobahnen im gesamten Landkreis frei gemacht.

"Die Breitbandversorgung ist für den ländlichen Raum die zentrale Herausforderung, um langfristig wettbewerbsfähig und attraktiv für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Betriebe im Landkreis Wolfenbüttel zu sein", sagt Landrat Jörg Röhmann. "Mit seinem Beschluss zur Konzessionsvergabe hat der Kreistag einen wichtigen Meilenstein gesetzt. Dieser Erfolg war nur möglich, weil alle Kommunen im Landkreis Wolfenbüttel hinter dem Projekt stehen und an einem Strang ziehen. Auch die Unterstützung durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium, das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium und das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen war sehr gut".

Jetzt beginnt beim Landkreis gemeinsam mit dem Provider die Feinplanung: Bis Ende des Jahres sollen die Tiefbauarbeiten für den Ausbau von rund 230 Kilometer umfassenden Leerrohrnetzen mit Glasfasern ausgeschrieben werden, damit im Jahr 2013 mit der praktischen Umsetzung begonnen werden kann. Wann das genau sein wird, ist unter anderem von der Witterung und von noch einzuholenden Genehmigungen von Grundstücksbesitzern abhängig. "Wir wollen versuchen, dort zu beginnen, wo bereits sogenannte "Backbones" von htp vorhanden sind, über die der Zugang zum weltweiten Netz bereits jetzt möglich ist. Das wird im Bereich Hordorf/Schandelah, in der Stadt Wolfenbüttel im Ortsteil Adersheim und im nördlichen Gebiet der Samtgemeinde Baddeckenstedt sein", informiert Umwelt- und Baudedezernent Claus-Jürgen Schillmann.

Wann genau welcher Ort an der Reihe ist, könne in der jetzigen Planungsphase noch nicht mitgeteilt werden. Klar ist auf jeden Fall: Die Ausbauphase soll spätestens bis zum Sommer 2015 beendet sein. Bis dahin sollen die bisher unterversorgten Gebiete mit einer Leistung von mindestens 25Mbit/s Download internetfähig sein. Für den Ausbau seiner Breitbandversorgung investiert der Landkreis Wolfenbüttel eine Summe von rund 11 Millionen Euro. Für die 230-Kilometer-Breitbandnetze sollen unter anderem 144 Technikschränke und vier Ortsvermittlungsstellen direkt in den Ortschaften mit DSL-Technik ausgerüstet werden.

"Auf jeden Fall werden wir gemeinsam mit htp in den Gemeinden Informationsveranstaltungen für die Einwohnerinnen und Einwohner anbieten", sagt Peter Scheer, der in der Sitzung am Montag zum Werksleiter des Breitbandbetriebes Landkreis Wolfenbüttel bestellt worden ist. Scheer war innerhalb der Landkreisverwaltung auch bis jetzt zuständiger Leiter des Breitbandprojektes.

Das neue Netz mit Leerrohren und Glasfasern wird durch den Landkreis ausgebaut und der htp im Rahmen einer Dienstleistungskonzession für einen Zeitraum von zwanzig Jahren überlassen. Es ist laut gesetzlicher Vorgabe offen für jeden weiteren Provider, der es nutzen will. Der Vertragspartner htp soll das vom Landkreis erstellte Netz nutzen, dauerhaft betreiben und unterhalten. Damit das Vorhaben im Kostenrahmen bleibt, wurden in der europaweiten Ausschreibung entsprechende Vorgaben gemacht.

Insgesamt hatten sich acht Unternehmen an dem Wettbewerb beteiligt: Das Rennen machte htp, die als DSL- und Telefonanbieter bereits im Wirtschaftsdreieck Hannover - Braunschweig - Hildesheim vertreten ist. Die Firma ist zu je 50 Prozent eine Tochter der Stadtwerke Hannover und der EWE AG Oldenburg.

"Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit dem Landkreis durchführen können", sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. "Als regionales Unternehmen betrachten wir es als unsere Verantwortung, unsere Region durch den Aufbau einer guten Breitband-Infrastruktur zu stärken. Deshalb ist der Ausbau im Landkreis Wolfenbüttel nach unserem VDSL-Ausbau in den Landkreisen Hildesheim und Peine der logisch nächste Schritt."

htp verfügt über umfangreiche Erfahrung beim Aufbau von VDSL-Technik im ländlichen Raum: Seit 2010 hat das Unternehmen in 65 "weißen Flecken" in der Region Hannover und den Landkreisen Hildesheim und Peine VDSL-Technik aufgebaut, 19 weitere Gebiete werden zurzeit erschlossen und für sechs Ortschaften prüft htp die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus. Bis jetzt hat das Unternehmen über 11 Millionen Euro in den Breitband-Ausbau investiert. Für den Ausbau im Landkreis Wolfenbüttel rechnet htp seinerseits mit Investitionen in Höhe von 5,4 Millionen Euro.

Das Thema schnelles Internet ist beim Landkreis Wolfenbüttel seit zwei Jahren aktuell: Im Jahr 2010 hatten der Landkreis und seine Kommunen eine Kooperationsvereinbarung über die Erschließung des Kreisgebietes mit einer zukunftsfähigen Breitbandinfrastruktur unterzeichnet.

Mit dem flächendeckenden Ausbau seiner Breitbandversorgung in eigener Regie übernimmt der Landkreis Wolfenbüttel eine Vorreiterfunktion. "Es gibt zwar Landkreise, die Ähnliches für Teilbereiche in die Hand genommen haben", sagt Peter Scheer. "In diesem Umfang ist das Projekt nach unseren Informationen jedoch bundesweit einmalig".

Quelle: Landkreis Wolfenbüttel vom 16.10.2012

15.10.2012 - 4. Breitbandtag Niedersachsen: Wachstum durch Hochgeschwindigkeitsnetze

Osterholz-Scharmbeck. Raumordnungs- und Landesentwicklungsminister Gert Lindemann stellt die Eckpunkte der niedersächsischen Landesstrategie "Next Generation Access (NGA)" - Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetze für Niedersachsen 2014 bis 2020" vor. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens, dem Landkreis Osterholz und dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen diskutiert Minister Lindemann zum Thema "Wachstum durch Hochgeschwindigkeitsnetze".

Lindemann betont: "Niedersachsen wird den Hochgeschwindigkeitsausbau weiter vorantreiben, um die ländlichen Räume zu stärken". Über 200 Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Telekommunikationswirtschaft haben sich zu dieser zentralen niedersächsischen Diskussionsplattform angemeldet. Auf der Agenda der Veranstaltung stehen hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission, der kommunalen Spitzenverbände, der Kommunen, der Wissenschaft und der Telekommunikationsunternehmen. Die Teilnehmer der Veranstaltung informieren sich umfassend über die Varianten des Ausbaus mit Hochleistungsnetzen (NGA-Netze). "Die intensive Zusammenarbeit zwischen Politik, Kommunen, Telekommunikationsanbietern und Infrastrukturinhabern ist Voraussetzung, um allen Bürgern und Unternehmen eine Anbindung mit den schnellen Internetzugängen der neuesten Generation zu ermöglichen und so die Breitbandziele des Bundes und der Europäischen Union zu verwirklichen", so Lindemann.

Landrat Dr. Mielke (Landkreis Osterholz) weist darauf hin, "dass trotz der bereits erreichten Fortschritte beim Breitbandausbau dies noch nicht das Ende der Entwicklung ist, da die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsanschlüssen heute und zukünftig im ländlichen Räumen stark zunehmen wird. Neue Anwendungen, z. B. im Bereich E-Health werden Hochgeschwindigkeitsnetze erfordern und sind eine Antwort auf den demographischen Wandel in der Fläche."

Landrat Jörg Röhmann (Landkreis Wolfenbüttel) unterstreicht: "Die Breitbandversorgung ist für den ländlichen Raum die zentrale Herausforderung, um langfristig wettbewerbsfähig und attraktiv für die Menschen und Betriebe zu sein."

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen ist die zentrale Schnittstelle zwischen den Mitgliedern der Breitbandinitiative Niedersachsen sowie der zentrale Ansprechpartner für Kommunen und Provider in allen Fragen des Breitbandausbaus. "Die große Herausforderung beim Breitbandausbau liegt darin 50Mbit/s und mehr für alle Bürger und Unternehmen zu realisieren. Die finanziellen Belastungen können nur gemeinsam getragen werden, deshalb müssen auch der Bund und die EU den Ausbau unterstützen", unterstreicht Minister Lindemann.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

20.09.2012 - Neue GAK-Vordrucke bereitgestellt

Bitte beachten Sie, dass für das GAK-Programm des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums neue Vordrucke für die Antragstellung zur Verfügung stehen. Bitte nutzen Sie ausschließlich diese für die aktuelle GAK-Runde. Die Dokumente können Sie hier im Bereich "GAK Förderung" herunterladen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

28.08.2012 - Bundesnetzagentur veröffentlicht Leitfaden für Mitverlegung von Glasfasern beim Energienetzausbau

Mit der Veröffentlichung eines Leitfadens zur Mitverlegung von Glasfaserkabeln im Rahmen von Stromnetzausbauten, möchte die die Bundesnetzagentur die Synergienutzung bei der Errichtung von Breitbandnetzen in Deutschland weiter vorantreiben. Inhaltlich wird in dem Dokument insbesondere auf die Kostenreduzierung beim Ausbau, sowohl auf Seiten des Energieversorgers, als auch beim Telekommunikationsunternehmen eingegangen. Ziel ist es im Rahmen der Energiewende durch eine gleichzeitige Mitverlegung von Glasfasern oder Leerrohren die Tiefbaukosten beim Breitbandausbau deutlich zu reduzieren. Diese machen bis zu 80 Prozent der Ausbaukosten bei der Glasfaserverlegung aus.

Der Leitfaden ist bis Ende 2018 gültig und stützt sich inhaltlich auf den Paragraphen 77b Absatz 1 des neuen Telekommunikationsgesetzes. Den Leitfaden können Sie hier bei der Bundesnetzagentur herunterladen.

27.08.2012 - Hinweis auf BREKO Fachtagung am 03. und 04. September in Mainz

Wir möchten Sie an dieser Stelle auf eine Veranstaltung des BREKO mit dem Thema "Breitbandgeschäftsmodelle: B2B - konvergent - vielfältig" aufmerksam machen. Im Rahmen der Tagung wird ein besonderer Fokus auf verschiedene bereits erfolgreich am Markt etablierte Glasfasergeschäftsmodelle gelegt. Neben zahlreichen hochkarätigen Referenten aus der Telekommunikationsbranche, werden auch Redner von der Europäischen Union und aus Rheinland-Pfalz Frau Ministerin Lemke, sowie Staatssekretärin Raab, erwartet. Zusätzlich zum Tagungsprogramm findet eine begleitende Breitbandmesse mit über 30 Ausstellern statt, welche das Gesamtprogramm ergänzt. Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link.

14.08.2012 - Aktualisierung Firmenprofile auf breitband-niedersachsen.de

An dieser Stelle möchten wir auf die Aktualisierung, der auf unserer Internetseite gelisteten Unternehmensprofile, unter der Rubrik Anbieter hinweisen.
Die in verschiedenen Kategorien tätigen Unternehmen bieten dort Ihre Dienstleistungen rund um das Thema Breitband an. Die Anbieterübersicht können Sie hier abrufen.

30.07.2012 - Breitbandatlas Niedersachsen aktualisiert: Fast 6000 Neuantworten in Version 3.3 hinzugefügt!

Der Breitbandatlas Niedersachsen ist erneut aktualisiert worden. Mit 5814 Neuantworten zur Versorgung mit Internetzugängen seit dem April dieses Jahres konnte die Darstellung der Breitbandverfügbarkeit noch weiter verbessert werden. Ein großer Teil der Antworten stammt dabei aus einer Nacherhebung des Landkreis Emsland.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern der Breitbanderhebungen Niedersachsen herzlich bedanken! Mit ihren Antworten zur Breitbandversorgung stellen die teilnehmenden Unternehmen und Bürger nicht nur sicher, dass die Ist-Situation bei Ihnen vor Ort korrekt im Breitbandatlas abgebildet wird, sondern sie bilden auch die fundierte Grundlage dafür, dass ihr Landkreis oder ihre Gemeinde erfolgreich Fördermittelanträge für GAK und EFRE vorbereiten kann.

Insgesamt sind jetzt mehr als 308.000 Datensätze im Breitbandatlas Niedersachsen verarbeitet. Damit der Breitbandatlas Niedersachsen auch zukünftig immer eine aktuelle Darstellung der Versorgungssituation mit Breitbandanschlüssen aufweisen kann, rufen wir Sie weiterhin dazu auf, an den Breitbanderhebungen Niedersachsen teilzunehmen. Es ist wichtig, dass insbesondere in den Gebieten mit grauen Kacheln auch Antworten zu Breitbandverfügbarkeit abgegeben werden, so dass auch dort eine detaillierte Abbildung der verfügbaren Zugangsgeschwindigkeiten möglich wird und somit eine Förderfähigkeit gegeben ist.

19.07.2012 - Hinweis auf KfW-Förderprogramme

Ab sofort ist innerhalb der Rubrik "Förderkulisse" ein Link zur Internetseite der KfW Bankengruppe für Sie eingerichtet. Dort finden Sie alle Infrastrukturprogramme der KfW aufgelistet, welche sich zur Finanzierung zum Aufbau von Breitbandnetzen nutzen lassen.

Breitbandnetze finanzieren (externer Link zur KfW-Bankengruppe)

22.06.2012 - Digital Agenda Assembly in Brüssel: Wie sieht die Zukunft des Internets aus?

Mit den Perspektiven eines weiteren flächendeckenden Breitbandausbau in Europa beschäftigen sich am 21. und 22. Juni über 1000 Teilnehmer der Digital Agenda Assembly in Brüssel.

Am heutigen zweiten Tag findet die Zusammenkunft im Europäischen Parlament statt. Neben dem Breitbandausbau wurden in weiteren Workshops u. a. Themen wie Cloud Computing, Cybersicherheit und Online-Datenschutz diskutiert.

Im Workshop zum Ausbau der Breitbandnetze wurde sehr intensiv über die Synergien durch vorhandene Leerrohre und die Kosteneinsparpotentiale durch gemeinsame Baustellennutzung diskutiert.

Diese Beispiele zeigen, das Niedersachsen mit dem Baustellenatlas und Leerrohrkataster schon Förderinstrumente eingeführt hat, die auf der Europäischen Ebene noch diskutiert werden.

Die Diskussion ergab aber auch viele Anregungen, die den weiteren Breitbandausbau in Niedersachen befördern werden.

Somit dient die Digital Agenda Assembly als eine sehr gute Grundlage, um die Niedersächsische Breitbandstrategie weiter zu entwickeln.

Im Juli werden die jeweiligen Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Europäischen Parlament vorgestellt.

Weitere Informationen zur Digital Agenda Assembly erhalten Sie unter dem folgenden Link. Dort finden Sie die auf der Veranstaltung gehaltenen Präsentationen und weiterführende Informationen.

Link zur Digital Agenda Assembly Hompepage

Bild aus dem Europäischen Parlament - (2. Tag der Digital Agenda Assembly)

20.06.2012 - Bundesnetzagentur startet Breitband-Test zur Überprüfung der tatsächlichen Zugangsgeschwindigkeit - b|z|n misst bereits seit drei Jahren die Breitbandgeschwindigkeit im Online Fragebogen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) setzt mit ihrem neuen Breitbandtest eine verbraucherrechtliche Vorgabe des neuen Telekommunikationsgesetzes (§§ 43a, 45n TKG) um, welche die Erhebung der tatsächlichen Geschwindigkeit bei Breitbandanschlüssen vorsieht. Mit dem Breitbandtest haben nun Bürger und Unternehmen die Möglichkeit einfach und unkompliziert die tatsächliche Geschwindigkeit ihres Breitbandanschlusses zu überprüfen.

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) unterstützt den Aufruf der BNetzA die Anschlussgeschwindigkeit online zu messen. Auf der Seite www.breitband-niedersachsen.de haben niedersächsische Nutzer bereits seit drei Jahren die Möglichkeit sich über ihre tatsächliche Breitbandzugangsgeschwindigkeit zu informieren. Mit der Integration des Speedtests in den Online-Fragebogen der Breitbanderhebungen Niedersachsen können die Nutzer direkt das Ergebnis aus der Geschwindigkeitsmessung in den Fragebogen eintragen. Dies erhöht die Aussagekräftigkeit der Nutzerantworten signifikant und vereinfacht zugleich die Beantwortung des Fragebogens.

Der Geschwindigkeitstest der Bundesnetzagentur ist Bestandteil einer deutschlandweiten Studie im Zeitraum von Juni bis Dezember 2012. Mit den Test unter www.initiative-netzqualitaet.de sollen die im Markt tatsächlich realisierten Bandbreiten beim Endkunden untersucht werden. Bei dem Test der BNetzA stehen folgende Aspekte im besonderen Fokus: Einerseits der Vergleich zwischen tatsächlicher und vertraglich zugesicherter Zugangsgeschwindigkeit und die Untersuchung von Bandbreitenreduktion durch Internettelefonie und IPTV.

Um eine möglichst umfassende Datenbasis zu schaffen, sollen bundesweit möglichst viele Nutzer an dem Geschwindigkeitstest teilnehmen. Um für Niedersachsen eine breite Teilnahme sicherzustellen, fordert das b|z|n die niedersächsischen Internetnutzer auf, sowohl am Breitband-Test der Bundesnetzagentur, als auch an den Breitbanderhebungen Niedersachsen teilzunehmen.

14.06.2012 - Bitte beachten Sie den Stichtag für GAK zur Antragseinreichung beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

Der Stichtag für die Antragstellung 2013 ist der 15.11.2012.

07.06.2012 - Kommunaler Breitband Marktplatz (KBM) 2012 in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck: Breitbandmesse bietet die passenden Bausteine für den Breitbandausbau  - Landwirtschaftsminister Gert Lindemann informiert sich über neue Technologien der Breitbanderschließung

Das NETZ-Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH veranstaltet als Projektträger des Breitband Kompetenz Zentrums Niedersachsen (b|z|n) erstmalig den Kommunalen Breitband Marktplatz (KBM) 2012 in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck. Mit über 250 Fachbesuchern und mehr als 50 Ausstellern aus fünf Ländern wird die gesamte Bandbreite an Lösungen zum Breitbandausbau zum Anfassen präsentiert. Damit zählt die  KBM 2012 auf Anhieb zu einer der größten Fachmessen zum Thema Breitbandinternet in Norddeutschland.

Die  Messebesucher aus Politik, Verwaltung und Stadtwerken  können sich über das gesamte Spektrum der am Breitbandausbau zu beteiligenden Unternehmen informieren. Die Palette der Aussteller reicht vom Tiefbauer über Planungsbüros, Leerrohr- und Glasfaserhersteller und Komponentenanbieter bis hin zu den unterschiedlichsten Providern.

Während der Messe findet zusätzlich ein umfangreiches Vortragsprogramm  statt, in dem  die besonderen Highlights der Unternehmen präsentiert werden.

Die KBM-Messe dient als zentrale Plattform für alle am Breitbandausbau beteiligten Akteure. Die Zusammenarbeit zwischen Telekommunikationsunternehmen und den Kommunen bzw. Stadtwerken  stellt eine wichtige Voraussetzung dar, um auch den ländlichen Raum mit  Hochgeschwindigkeitsnetzen der neuesten Generation (NGA-Netze) zu versorgen und Synergien für einen kostengünstigeren Breitbandausbau zu realisieren.

Das Land Niedersachsen unterstützt den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen und begrüßt ausdrücklich die Aktivitäten der Unternehmen. Anlässlich seines Besuches auf der Messe betonte der Niedersächsische Landesentwicklungsminister Gert Lindemann: "Die Bundesstrategie hat für die Breitbandversorgung in den nächsten Jahren ambitionierte Ziele definiert. Dabei dürfen wir jedoch die ländlichen Räume nicht aus den Augen verlieren. Ich setze mich daher auch zukünftig für die Bereitstellung von Fördermitteln auf Bundes - und EU-Ebene ein."

Auf dem anschließenden Messerundgang informiert sich der Minister ausführlich bei den Anbietern über deren unterschiedlichen Ausbaulösungen.

Breitband ist eine wichtige Voraussetzung, um die Daseinsvorsorge in der Fläche auch in Zukunft zu gewährleisten und dem demografischen Wandel zu bewältigen. Außerdem stellt der Breitbandausbau eine sich doppelt lohnende Investition dar, mit der zum einen Wirtschaftswachstum und zum anderen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird.

04.06.2012 - Kostenloses Satelliteninternet für niedersächsische Kommunen: Erste Teststation im b|z|n online

Fehlende Breitbandanbindungen sind für Kommunen ein massiver Standortnachteil. Es lassen sich jedoch nicht immer kabelgebundene Lösungen für die unterversorgten Gebiete realisieren. In solchen Fällen können bspw. satellitenbasierende Zuführungen eine Möglichkeit darstellen, um diese Bereiche mit schnellem Internet zu versorgen.

Um die Leistungsfähigkeit aktueller Satellitenbreitbandzugänge zu demonstrieren, stellt das Unternehmen SAT Internet Services GmbH interessierten Kommunen und Landkreisen Teststationen zur Verfügung, an welchen sich die Bürger und Unternehmen über die Leistungsfähigkeit von Satellitenzugängen überzeugen können. Die erste Station in Niedersachsen ist beim Projektträger des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n), dem NETZ-Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH, im Foyer aufgebaut. Dort haben nun alle Besucher die Möglichkeit schnelles Internet über Satellit ausgiebig zu testen. Insgesamt stehen für Niedersachsen 30 Demoanlagen zur Verfügung, welche den sich beteiligenden Kommunen für ein halbes Jahr kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Einzige Bedingung ist ein öffentlicher Zugang zu der Station.

Wenn auch Sie daran Interesse haben eine solche Demoanlage in Ihrem Rat- oder Kreishaus oder einem anderen öffentlichen Gebäude aufzustellen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Wir leiten Ihre Anfrage dann entsprechend weiter.

Sie erreichen das b|z|n unter der Telefonnummer (04795) 957-1150 oder per E-Mail unter der Adresse: info(at)breitband-niedersachsen.de

31.05.2012 - Pilotprojekte für CEF-Programm: Fristverlängerung zur Einreichung von Vorschlägen

Für die Einreichung der CEF-Pilotprojekte ist eine Teminerweiterung zum 15.06.2012 erwirkt worden. Damit haben die niedersächsischen Kommunen und Stadtwerke die Möglichkeit noch bis zu diesem Datum geeignete Breitbandprojekte an das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) zu melden.

Die EU-Kommission hat 2011 einen Vorschlag zur Einrichtung des Infrastrukturfonds "Connecting Europe" (CEF) vorgelegt, mit dem Fördergelder in Höhe von 50 Mrd. Euro für den Ausbau von Verkehrs-, Energie- und Breitbandnetzen zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Fonds wird zentral verwaltet und soll die Maßnahmen nach Ansicht der EU-Kommission für den Ausbau des europäischen Binnenmarktes relevanten Infrastrukturen bündeln. Für die Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien werden 9,2 Mrd. Euro zur Verfügung stehen, die größtenteils zum Ausbau von Breitbandhochleistungsnetzen verwendet werden.

Im Rahmen von CEF besteht auch die Möglichkeit der Förderung von Pilotprojekten. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) entsprechende Breitbandausbauprojekte, die für eine solche Förderung in Betracht kommen, zu melden. Wir werden diese entsprechend an die zuständigen Stellen beim BMWi und in Brüssel weiterleiten.

Das offizielle Formular der GD INFSO zur Sammlung von Pilotprojekten im Rahmen von CEF finden Sie hier als Worddatei zum Download.

Bitte lassen Sie uns Ihre Projektvorschläge bis zum 14.06.2012 zukommen. Sie können uns Ihre ausgefüllten Bewerbungsformulare unter der E-Mailadresse info(at)breitband-niedersachsen.de zuschicken.  Wir unterstützen Sie gerne bei der Bewerbung Ihres Ausbauprojektes für die CEF-Pilotphase.

09.05.2012 - TKG-Novelle tritt in Kraft

Die TKG-Novelle wurde heute im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt somit am 10. Mai 2012 in Kraft. Mit der aktuellen Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind nun neue Vorgaben bei der Erschließung mit Hochleistungsnetzen gültig, welche den weiteren Breitbandausbau nachhaltig unterstützen sollen. Insbesondere die Kooperation zwischen verschiedenen Infrastrukturinhabern wird durch das neue Telekommunikationsgesetz gestärkt. Die konsolidierte, nicht amtliche Fassung des TKG können Sie hier abrufen.

27.04.2012 - Online-Dateneingabe des Baustellenatlas mit Leerrohrkataster mit Hilfe neuer Formulareingabe vereinfacht - Neues Werkzeug zur Erfassung von Baustellen und Leerrohren erstmals auf Fachveranstaltung im Landkreis Osnabrück vorgestellt

Die Dateneingabe des Baustellenatlas mit Leerrohrkataster ist um eine formularbasierende Baustellen- und Leerrohrmeldung erweitert worden. Zusätzlich zu der georeferenzierten Eingabe von Baustellen und Leerrohren bietet das neue Angebot eine optionale Meldung von Baumaßnahmen über ein leicht auszufüllendes Formular. Mit diesem neuen Werkzeug soll es zukünftig für die Kommunen und Infrastrukturinhaber noch einfacher werden ihre Baustellen und Leerrohre an das b|z|n zu übermitteln, um auf diesem Wege Synergien für einen schnelleren und kostengünstigeren Breitbandausbau zu generieren.

Der Öffentlichkeit wurde das neue Werkzeug erstmals auf dem Workshop für Infrastrukturinhaber "Breitbandausbau im Landkreis Osnabrück" am 12. April 2012 vorgestellt. Den rund 40 anwesenden Gästen wurden im Rahmen einer Präsentation die Funktionsweise der neuen Baustellen- und Leerrohrabfrage vorgestellt. Die Nutzung des Abfrageformulars ist dabei denkbar einfach. Mit einer einmaligen Registrierung  innerhalb der neuen Online-Erfassung haben alle niedersächsischen Kommunen und Infrastrukturinhaber die Möglichkeit sich für diesen neuen Dienst kostenlos freischalten zu lassen.  Nach der Registrierung erhält der Nutzer eine eindeutige Kennung, mit der er die Berechtigung erhält Baustellen-und Leerrohrmeldungen abzugeben. Nach Erhalt der Zugangsdaten stehen sofort alle Funktionalitäten der Onlineerfassung zur Verfügung. So können im Rahmen des Werkzeuges Baustellen- und Leerrohrdaten einfach und unkompliziert abgegeben werden. Dies umfasst zum Beispiel den Zeitraum der Baustellenzeitraum, den zuständigen Ansprechpartner und die Art der Maßnahme.  Konnten diese Informationen bisher nur in der georeferenzierten Bearbeitungsansicht eingezeichnet werden, so können diese Angaben nun auch direkt über das neue Formular an das b|z|n übermittelt werden. Diese werden dann anschließend georeferenziert in den Baustellenatlas mit Leerrohrkataster übertragen.  Mit der neuen Online-Dateneingabe erhalten alle Bauträger und Infrastrukturbesitzer in Niedersachsen somit nun die freie Wahlmöglichkeit, ob Sie ihre Baustellen- und Leerrohrmeldung direkt georeferenziert in den Atlas einzeichnen oder über das neue Formular übermitteln möchten. Gerne kommen wir auch zu Ihnen, um Ihren kommunalen Versorgern das Werkzeug vorzustellen.

Der Baustellenatlas mit Leerrohrkataster schafft mit der georeferenzierten Darstellung der Baustellen die Voraussetzung zur Synergienutzung, die darin besteht, dass Telekommunikationsunternehmen die gemeldeten Baustellen zum Breitbandausbau mit nutzen können. Durch eine gleichzeitige Mitverlegung von Leerrohren bei Tiefbaumaßnahmen sollen die Erschließungskosten gesenkt werden, um so einen weiteren Ausbau in der Fläche mit schnellen Internetanschlüssen voranzutreiben. Mit der Dokumentation bereits verlegter Leerrohre soll deren Vermarktung verbessert werden, so dass auch diese bereits vorhandenen Infrastrukturen dem Breitbandausbau dienen. Mit der Darstellung der Leerrohre im Baustellenatlas gestaltet sich der Markt für alle beteiligten Akteure transparenter und trägt gleichzeitig zur kostengünstigeren Erschließung der "Weißen Flecken"  und dem Ausbau mit modernen Hochgeschwindigkeitsnetzen bei.

Für weitere Fragen zum Baustellenatlas mit Leerrohrkataster und der erweiterten Online-Dateneingabe wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen unter 04795- 9571150 oder an info(at)breitband-niedersachsen.de

19.04.2012 - Europäisches Breitbandprojekt ENGAGE im Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen

In diesen Tagen startet das INTERREG IVC Projekt ENGAGE "Enhancing Next Generation Access Growth in Europe" im Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen in Osterholz-Scharmbeck. Die Auftaktveranstaltung organisieren die Osterholzer gemeinsam mit dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen.

Über 30 Teilnehmer aus zwölf europäischen Ländern informieren sich im Rahmen dieses Treffens über innovative Ansätze für eine bessere Breitbanderschließung im ländlichen Raum. Auf der Agenda stehen neben dem Besuch des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen, als ein Beispiel für die erfolgreiche Unterstützung der Breitbanderschließung im ländlichen Raum, die Vorstellung des Breitband Forschungsprojekts NuPex an der Bremer Universität, die Darstellung der VDSL2-Erschließung im Nordwesten Niedersachsens durch die EWE Tel und der Besuch des Glasfaserprojektes in Oerel durch die Firma Sacoin GmbH.

Ziel des auf drei Jahre angelegten ENGAGE-Projektes ist es, durch den Austausch von verschiedenen Ideen und Lösungsansätzen zu einem besseren Zugang zu modernen NGA-Hochgeschwindigkeitsnetzen in aktuell unterversorgten Regionen in Europa zu gelangen. Im Fokus des Projektes stehen dabei auch die Umsetzung der Digitalen Agenda für Europa und das Aufzeigen von Einsparpotentialen bei der flächendeckenden Erschließung mit Breitbandzugängen.

INTERREG IVC ist ein von der EU durch EFRE-Mittel unterstütztes Programm zur Förderung der Kooperation und des Wissensaustausches zwischen den verschiedenen Regionen Europas.

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen in Osterholz-Scharmbeck ist die zentrale Schnittstelle des Landes in allen Fragen zum Breitbandausbau.

Quelle MW Niedersachsen

14.03.2012 - Landespressekonferenz: Bilanz der Breitbandförderung 2009 bis 2011

In Hannover wurden heute auf einer Landespressekonferenz die Ergebnisse des Breitbandausbaus und der Breitbandförderung in Niedersachsen in den Jahren 2009 bis 2011 vorgestellt. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und Landesentwicklungs-Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke stellten zusammen mit Vertretern der Provider die Zahlen zum Ausbau vor. Insgesamt ca. 61 Mio. Euro haben Land, Kommunen und Bund in dem genannten Zeitraum in die Förderung des Breitbandausbaus in Niedersachsen investiert. Damit wurden knapp 300.000 neue Gebäudeanschlüsse im Land geschaffen.

Die zugehörige Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr können Sie hier abrufen.

In der Mitteilung des MW finden Sie auch weiterführende Anlagen mit Details zu den geschaffenen Anschlüssen pro Landkreis und Übersichtskarten zum Ausbau.

08.03.2012 - Minister Bode informiert sich über neues Online-Angebot aus Osterholz

Wirtschaftsminister Jörg Bode ließ sich persönlich den Nutzen des NGA-Atlanten für den zukünftigen Ausbau mit Hochleistungsnetzen erläutern und zeigte sich sehr an der detaillierten Darstellung der bereits erreichten Breitbandversorgung interessiert. Noch in diesem Quartal soll der neue NGA-Ausbauatlas für Niedersachsen fertiggestellt und den niedersächsischen Bürgern und Kommunen auf der Internetseite www.breitband-niedersachsen.de zur Verfügung gestellt werden.

07.03.2012 - CeBIT2012: Aufbau eines NGA-Atlanten

Mit dem Aufbau eines NGA-Atlanten beschreitet das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) den nächsten Schritt, um die Versorgungssituation mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen in Niedersachsen so detailliert wie möglich abzubilden. Der neue Atlas befindet sich derzeit in Entwicklung und soll zukünftig eine ganzheitliche Darstellung der NGA-Verfügbarkeit und der NGA-Lücken den Bürgern und Unternehmen in Niedersachsen zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Broadband World 2012 stellte heute Peer Beyersdorff vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen den neuen Atlanten erstmals dem interessierten Fachpublikum vor. Der neue NGA-Atlas wird neben den verschiedenen NGA-Technologien auch Auskünfte zur LTE-Abdeckung und den vor Ort verfügbaren Providern beinhalten. Damit wird der NGA-Atlas für Niedersachsen ein sehr nützliches Werkzeug zur Dokumentation des Breitbandausbaus und des Monitorings der Breitbandziele darstellen.

05.03.2012 - Veranstaltungshinweis: 1. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz

Die Fachhochschule Stralsund und der Sund-Xplosion e.V. laden am 30. März 2012 und 31. März 2012 zur 1. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz ein. Auf dieser Konferenz werden hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Ergebnisse aus der IT-Sicherheit und Kryptographie vorstellen.

Die Themen der Vorträge reichen von den Grundlagen der IT- und Hardware Sicherheit, über Datenschutz und Cloud-Computing bis hin zu Mobile Security. Am Samstag wird es einen Live Hacking-Contest geben, bei dem die Teilnehmer ihre Fähigkeiten präsentieren können.

Die Teilnahmegebühr beträgt 50,00 Euro für beide Tage. Wer sich bis zum 12.03.2012 anmeldet, zahlt nur 30,00 Euro. Für Studenten und FH-Angehörige gibt es eine vergünstigte Teilnahmegebühr. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website sicherheitskonferenz.sund-xplosion.de. Dort können Sie sich auch zur 1. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz anmelden.

24.02.2012 - Angebot einer Informationsveranstaltung für Mitglieder der Kreistage und der Regionsversammlung zu Fragen des Breitbandausbaus.

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) bietet eine neue Veranstaltungsreihe zu den Themen Breitbandausbau und  Breitbandförderung an. Interessierte Mitglieder der Kreistage und der Regionsversammlung sollen so die Möglichkeit erhalten, sich über den Stand der Breitbandversorgung bei Ihnen vor Ort zu informieren. Neben der Darstellung der aktuellen Versorgungssituation im Landkreis umfasst die Agenda der Veranstaltungsreihe Informationen zu den aktuellen NGA-Technologien und zu den niedersächsischen Breitbandförderprogrammen. Eine Muster-Agenda können Sie hier abrufen.

Wenn Sie Interesse an einer solchen Informationsveranstaltung in Rahmen einer Sitzung Ihres Kreistages haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir werden dann  mit Ihnen einen Termin vereinbaren. Wir freuen uns darauf mit Ihnen in den Dialog zu treten!

16.02.2012 - Hinweis auf die Online-Dokumentation der FTTH-Conference 2012 in München

An dieser Stelle möchten wir Sie auf die Website der diesjährigen FTTH-Konferenz in München hinweisen. Dort finden Sie unter anderem Video-Dokumentationen des Messegeschehens. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken. Klicken Sie bitte hier, um die Seite anzusehen.

14.02.2012 - Forum-Programm auf der Broadband World 2012

Wir möchten Sie auf das Vortragsprogramm im Forum der Broadband World hinweisen. Dort möchten wir Ihnen den folgenden Beitrag besonders empfehlen:

Mittwoch 07.03, 16:30 Uhr:

Aufbau eines NGA-Atlanten

Referent: Peer Beyersdorff [Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen]

10.02.2012 - TKG-Novelle passiert Vermittlungsausschuss - Weg frei für neues Telekommunikationsgesetz

Am Mittwoch, den 08.02.2012 haben im Vermittlungsauschuss der Bundesrat und Bundestag den Weg für die Verabschiedung des neuen Telekommunikationsgesetzes geebnet. Die Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern in Bezug auf die Erlöse aus der Versteigerung der Digitalen Dividende wurden beiseite gelegt. Wichtig ist das in Kraft treten des neuen Gesetzes für die Synergienutzung beim Breitbandausbau. So ist in den Paragraphen 77a bis 77e erstmals die Mitnutzung vorhandener Infrastrukturen für die Breitbanderschließung durch Telekommunikationsunternehmen beschrieben. Weitere Informationen zum Vermittlungsausschuss und dem neuen TKG finden Sie in dieser Mitteilung des Bundesrates.

20.01.2012 - Bundesnetzagentur gibt Hinweise zur Beihilfe nach der Bundesrahmenregelung Leerrohre (BRLR)

Die Bundesnetzagentur hat ein Dokument mit zu beachteten beihilferechtlichen Fragestellungen zum Ausschreibungsverfahren der Bundesrahmenregelung Leerrohre erarbeitet und auf ihrer Homepage veröffentlicht. Das Dokument können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zur Leerohrrahmenregelung finden Sie auch hier auf unserer Internetseite oder sprechen Sie uns direkt an.