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20.2.2018 : 8:30

Was ist Breitband?

Es gibt nicht die eine feste und allgemein gültige Definition, welche Breitbandinternetzugänge universal beschreibt. Verschiedene Definitionsansätze gehen von unterschiedlichen Eigenschaften, Geschwindigkeiten oder Technologien bezüglich breitbandiger Kommunikationsstrukturen aus. Allgemein hin wird heute allerdings zunächst eine Geschwindigkeit benannt, ab welcher ein Internetzugang zu den Breitbandinternetzugängen zählt.

Zunächst wurde jedoch bundesweit eine Grenze bei Zugängen über 128Kbit/s gezogen, was einer höheren Übertragungsgeschwindigkeit als der ISDN-Kanalbündelung entspricht. Diese Definition ist der zeitlichen und technischen Entwicklung des Telekommunikationsmarktes geschuldet: ISDN belegt für die Datenübertragung Sprachkanäle und gehört somit zu den Einwahlzugangstechnologien. DSL hingenen belegt ein vom ISDN-Dienst ungenutztes Frequenzspektrum auf dem Kupferkabel und kann parallel zur Telefonie genutzt werden. Mit der Trennung der Datenübertragung von den Telefoniekanälen ist eine "always on"-Funktionalität gegeben, also eine Internetverbindung, welche dauerhaft als eine Art "Standleitung" verfügbar ist. Es war also zunächst nicht die Zugangsgeschwindigkeit, welche einer Breitbandverbindung als Definition zu Grunde lag: Es war vielmehr die Möglichkeit einen zeitlich unbegrenzten und von anderen Diensten autarken Internetzugang bereitstellen zu können.

Später wurde die Definition eines Breitbandzugangs auf 384Kbit/s im Downstream angehoben. Dies entspricht der Leistungsfähigkeit eines DSL-light-Anschlusses. Die Verschiebung der Grenze erfolgte hier nochmals an Hand der Ausprägungen einer Zugangstechnologie: Die Untergrenze der auf dem Markt angebotenen DSL-Geschwindigkeiten wurde nun als Grundlage zur Abgrenzung von Schmal- zu Breitband betrachtet.

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