Sie sind hier: Über uns > Archiv > Archiv 2014 > 
11.12.2018 : 18:01

12.05.2014 - Europäische Union: Neues Handbuch über staatliche Beihilfen für den Breitbandausbau in der EU veröffentlicht und Richtlinie für kostengünstigeren Erschließung von Breitbandnetzen vom EU-Ministerrat verabschiedet

Die EU-Kommission hat neue Leitlinien zur Unterstützung der Mitgliedsstaaten im Rahmen von Investitionen für den Breitbandausbau veröffentlicht. Das Handbuch soll Behörden, welche in den Breitbandausbau investieren wollen, eine fundierte Hilfestellung geben.

Das Handbuch basiert auf dem Vorschlag der Kommission zu den Leitlinen über staatliche Beihilfen für den Breitbandausbau, basierend auf der Fassung vom Dezember 2012. Das Handbuch erklärt detailliert, wie Konzepte zum Breitbandausbau sinnvoll konzipiert und welche Voraussetzungen für die Gewährung staatlicher Beihilfen gegeben sein müssen. Das Dokument können Sie in englischer Sprache hier abrufen.

Ebenfalls hat der EU-Ministerrat einer neuen Richtlinie zugestimmt, die den EU-weiten Breitbandausbau kostengünstiger vorantreiben soll. Dazu sieht die Richtlinie vor, dass spätestens 2016 bereits vorhandene Infrastrukturen für den Breitbandausbau genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem Leitungsrohre, Einstiegsschächte, Verteilerkästen, Masten, Antennenanlagen und Funktürme. Diese sollen nach dem Willen der EU Netzbetreibern und Bauträgern zu "fairen und angemessenen Preisen" zur Nutzung bereitgestellt werden.

Ebenso sollen Ausbaukosten gesenkt werden: Insbesondere die Nutzung bereits vorhandener Leerrohre steht hier im Fokus. Teile der neuen Richtlinie wurden bereits mit der Reform des Telekommunikationsgesetzes im Jahr 2012 in Deutschland umgesetzt.

29.04.2014 - Save the Date: Business in Change Event 2014 am 18.09.2014 in Hannover

Mit den neuesten Trend und Entwicklungen in der Telekommunikationsbranche beschäftigt sich der Business in Change Event (BIC) der BTC AG am 18. September 2014. "Kunden individuell im Mittelpunkt: Der Tante Emma Laden 2.0" lautet die Überschrift der diesjährigen Veranstaltung mit Impulsvortrag, Podiumsdiskussion, zwei Vortragsforen mit hochkarätigen Referenten sowie anschließendem Get-together / Networking mit Buffet und Live-Musik und vielem mehr. Der Branchenentscheidertreff bietet zudem reichlich Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen sowie mit potenziellen Partnern und Kunden ins Gespräch zu kommen.

Notieren Sie sich schon heute den Termin:

Business in Change Event (BIC): 18. September 2014, 15:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen der Telekommunikationsbranche. Für diese gilt ein Preis von € 169,-- zzgl. MwSt. (Vergünstigter Early Bird-Preis von "nur" € 99,-- zzgl. MwSt. bei Anmeldung bis zum 31.05.2014). Für branchenfremde Unternehmen gilt ein Teilnahmebeitrag von € 249,-- zzgl. MwSt. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 200 Personen begrenzt.

Den Programmflyer können Sie hier abrufen. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist bereits unter diesem Link möglich.

Wir werden Sie über die detaillierte Programmplanung an dieser Stelle auch weiterhin informieren.

30.03.2014 - Straßenbaustellen für neue Breitbandtrassen mitbenutzen - Minister Olaf Lies: "Kosten für Rohrverlegung können deutlich gesenkt werden"

Auf Initiative von Wirtschaftsminister Olaf Lies ist eine Kooperation zwischen dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) geschlossen worden, die den Ausbau mit schnellen Internetzugängen in Niedersachsen deutlich beschleunigen und verbilligen kann. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen umfasst die Darstellung aller für den Breitbandausbau nutzbaren Straßenbaumaßnahmen Niedersachsens im Baustellenatlas mit Leerrohrkataster. Minister Lies betont den großen Nutzen dieser Maßnahme und unterstreicht: „Mit der Veröffentlichung ist eine transparente Informationsquelle für alle an einer Mitverlegung interessierten Telekommunikationsunternehmen und Kommunen geschaffen worden. Dies ermöglicht die Nutzung von Synergien beim Breitbandausbau und senkt die Kosten in den unterversorgten Gebieten. So wird die Zielsetzung des Landes Niedersachsens, allen Bürgern und Unternehmen einen Zugang zu modernen Breitbandnetzen zu ermöglichen, schneller erreicht werden."

Im Baustellenatlas des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen sind nun mehr als 480 Baustellen aus dem Verantwortungsbereich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sichtbar. Die im Online-Atlas dargestellten Baustellen umfassen alle für den Breitbandausbau mitnutzbaren Tiefbaumaßnahmen an niedersächsischen Straßen im Kalenderjahr 2014. Dies betrifft mehr als 1.250 Baustellenkilometer auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen, welche für eine Mitverlegung in Frage kommen. Bei Nutzung aller Maßnahmen könnten Kosteneinsparungen beim Breitbandausbau von ca. 31,25 Mio. Euro erzielt werden. Mit der Veröffentlichung der Baustelleninformationen kommt die Landesregierung einem großen Wunsch der Telekommunikationswirtschaft nach und hilft den Kommunen Niedersachsens, beim Breitbandausbau eigenes Geld zu sparen. Peer Beyersdorff, Geschäftsführer des Breitband Kompetenz Zentrums, erläutert: „Diese Möglichkeit zur Synergienutzung kommt gerade aktuell genau zur richtigen Zeit, da über 20 Landkreise mit Strukturplanungen für eigene Netze beginnen. Mit den Baustelleninformationen können die Grabungskosten um ca. 50 Prozent gesenkt werden. Damit wird ein Ausbau mit schnellen Internetzugängen in Regionen möglich, wo dieser zuvor nicht wirtschaftlich abzubilden war."

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen stellt mit dem Baustellenatlas mit Leerrohrkataster, als Instrument zur Synergienutzung beim Breitbandausbau, die zentrale Informationsplattform für Tiefbaumaßnahmen und Leerrohre in Niedersachsen bereit. Die Nutzung ist für interessierte Unternehmen jederzeit möglich. Zu jeder im Atlas sichtbaren Straßenbaustelle lassen sich Informationen zu Dauer und der genauen Position der Tiefbaumaßnahme abrufen. Bei Interesse an einer Mitverlegung im Rahmen einer der Baustellen haben Telekommunikations-Unternehmen über das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen die Möglichkeit, den zuständigen Ansprechpartner bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu erfragen.

Den Baustellenatlas mit Leerrohrkataster können interessierte Nutzer unter folgendem Link auf dem Internetportal des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen abrufen:

www.breitband-niedersachsen.de/index.php?id=431&L=lztvjdihdx

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

28.03.2014 - Neue Micro-Trenching-Technik im Münsterländer Velen vorgestellt: Kostengünstigeres Verfahren hilft bei der Verlegung von Glasfaserkabeln

Am 19. März 2014 luden die vier Unternehmen BAM Infratechniek Telecom, die Marais Gruppe, Braun-Versorgungs-Systeme und die Deutsche Glasfaser nach Velen ein, um dort dem interessierten Publikum eine neue Micro-Trenching-Technik vorzustellen. Das in Velen und dem benachbarten Ramsdorf eingesetzte Verfahren wird in den zwei Ortschaften erstmals in Deutschland angewendet. Das Innovative an der neuen Technik ist die Geschwindigkeit mit der die Maschine die Kabelgräben in den Untergrund fräst. Daraus resultiert eine Kostenersparnis von ca. 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Micro-Trenching-Verfahren. Durch die schnelle und effiziente Verlegungsmethode können bis zu 750 Meter Leerrohre oder Glasfaserkabel pro Tag neu in das Erdreich gebracht werden. Mit dieser hohen Geschwindigkeit werden die Beeinträchtigungen auf ein nötiges Minimum reduziert, das heißt weniger Lärm für die Anwohner und kürzere Bauphasen für die Verkehrsteilnehmer!

Das vorgestellte Konzept hat auch uns vor Ort in Velen überzeugt. Wir hoffen darum Ihnen dieses neue Micro-Trenching-Verfahren auch auf der Breitbandmesse KBM 2014, dem 3. Kommunalen Breitband Marktplatz 2014 am 05. Juni in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck präsentieren zu können.

Weitere Informationen zum 3. Kommunalen Breitband Marktplatz 2014 finden Sie hier.

27.03.2014 - Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen veröffentlicht Leitfaden zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Neubaugebieten: Breitbandunternehmen aus dem TK- und Infrastruktursektor unterstützen einheitliche Handlungsempfehlung zum Breitbandausbau

Die zukunftsfähige Breitbanderschließung von Neubaugebieten, sowohl in Wohn- als auch in Gewerbegebieten, bereitet Kommunen, Bauträgern und Erschließungsgesellschaften häufig Probleme. Denn Neubaugebiete ohne zuverlässige Breitbandanbindung lassen sich nur schlecht vermarkten und eine Versorgung mit schnellen Breitbandanschlüssen ist heute zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden. Aber insbesondere im ländlichen Raum ist eine Glasfasererschließung für Telekommunikationsunternehmen oftmals nicht wirtschaftlich.

Um diesen Mißstand bei der Erschließung neuer Bauflächen zukünftig zu beseitigen, hat das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) in einem Workshop die in Niedersachsen am Breitbandausbau beteiligten Unternehmen an einen Runden Tisch gebracht, um eine konkrete und klar formulierte Handlungsempfehlung für die Kommunen, Bauträger und Erschließungsgesellschaften zu verfassen.

Wir freuen uns Ihnen heute als Ergebnis unseres gemeinsamen Workshops den Leitfaden zur Verbesserung der Breitbandversorgung der Neubaugebiete (Wohn- und Gewerbegebiete) für Kommunen, Erschließungsgesellschaften und Bauträger vorstellen zu dürfen.

Der neue Leitfaden beschreibt das sinnvolle Vorgehen zur Schaffung einer leistungsfähigen Breitbandanbindung von Neubaugebieten bereits vor dem eigentlichen Baubeginn. Mit denen im Leitfaden von allen Mitzeichnern beschriebenen einheitlichen Standards werden Kommunen, Bauträger und Erschließungsgesellschaften in die Lage versetzt, die Verlegung von breitbandtauglichen Leerrohren in Neubaugebieten selbst zu steuern. Zusätzlich ermöglicht die im Dokument enthaltenen Übersicht der mitzeichnenden Unternehmen die direkte Ansprache der unterstützenden Infrastruktur- und Telekommunikationsunternehmen. Dies ist eine sehr gute Hilfestellung, um den richtigen Ansprechpartner für das eigene Erschließungsprojekt schnell und unkompliziert zu identifizieren.

Mit der Veröffentlichung des Leitfadens zur Verbesserung der Breitbandversorgung der Neubaugebiete wird den Kommunen und Baugesellschaften eine fundierte Anleitung zur Seite gestellt, um neu ausgewiesene Baugebiete besser mit Breitbandanschlüssen auszustatten und so später leichter zu vermarkten.

Den vollständigen Leitfaden können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

19.03.2014 - Georeferenzierte Darstellung der aktuellen Straßenbaumaßnahmen Niedersachsens im Baustellenatlas mit Leerrohrkataster ab sofort abrufbar

Im Baustellenatlas mit Leerrohrkataster sind nun mehr als 480 aktuelle Baustellen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sichtbar. Die im Atlas neu dargestellten Baustellen umfassen alle für die Mitverlegung von Leerrohren nutzbaren Straßenbaustellen im Kalenderjahr 2014. So kommen auf den niedersächsischen Autobahnen, Bundes- und Landstrassen, sowie Radwegen insgesamt 1.254 Kilometer neue Trassen für mögliche Mitverlegungen zum Breitbandausbau hinzu.

Die Lagen der Baustellen umfassen nahezu alle Regionen Niedersachsens, so dass sich auch insbesondere in den ländlichen und unterversorgten Regionen des Bundeslandes Synergien für den Breitbandausbau bei einer Mitverlegung nutzen lassen. Dies ist vor allem für die Landkreise von großer Bedeutung, die sich in den landkreisweiten Strukturplanungen befinden. Da Tiefbaukosten bei der Breitbanderschließung den Großteil der Baukosten umfassen, kann durch eine Mitverlegung von Leerrohren der Kostenrahmen eines Breitbandausbaus in der Fläche signifikant gesenkt werden.

Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) stellt mit dem Baustellenatlas mit Leerrohrkataster, als Instrument zur Synergienutzung beim Breitbandausbau, die zentrale Informationsplattform für Tiefbaumaßnahmen und Leerrohre in Niedersachsen bereit. Das Online-Wekzeug können Sie direkt unter diesem Link abrufen und einsehen.

13.03.2014 - CeBIT 2014: Breitbandforum des Behördenspiegel im Public Sector Parc

"Breitbandausbau im ländlichen Raum am Beispiel Niedersachsens" war gestern das Thema eines Expertenforums des Behördenspiegels auf der CeBIT. Was tun gegen die digitale Zwei-Klassen-Gesellschaft und wie kann die Spaltung zwischen Stadt und Land aufgehalten werden, waren unter anderem zentrale Punkte der vom Behördenspiegelredakteur Julian Einhaus geleiteten Diskussion. Neben Klaus Ohlig vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der aus Sicht des Landes argumentierte, nahmen stellvertretend für die Kommunen Niedersachsens der Erste Kreisrat des Landkreises Osnabrück Stefan Muhle, sowie Thomas Kuhle Gemeinderat der Gemeinde Bispingen an der Diskussion teil. Komplettiert wurde die Runde durch Peer Beyersdorff vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen, der zum Stand des Breitbandausbaus in Niedersachsen berichtete.

06.03.2014 - Besuch der Landesbeauftragen für regionale Landesentwicklung Lüneburg Jutta Schiecke im b|z|n

Am Mittwoch, den 05.03.2014 besuchte die Landesbeauftrage für regionale Landesentwicklung - Frau Jutta Schiecke - das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n). Peer Beyersdorff, Leiter des Kompetenz Zentrums und Geschäftsführer der NETZ - Zentrum für innovative Technologie Osterholz GmbH, erläuterte den Gästen ausführlich die Arbeit des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen und zeigte deutlich die Bedeutung moderner Breitbandnetze für die wirtschaftliche Entwicklung in den ländlichen Regionen auf. Besonderes Interesse zeigte die Landesbeauftrage an der positiven Entwicklung beim Breitbandausbau in denen zum Lüneburger Amt zugehörigen Landkreisen. "Die landkreisweiten Strukturplanungen werden die Versorgungsquote mit Hochgeschwindigkeitsnetzen in Niedersachsen noch weiter verbessern", erläuterte Peer Beyersdorff. Sehr beeindruckt waren die Gäste auch von der detaillierten Darstellung der Breitbandversorgung in den verschiedenen Breitbandatlanten. In diesen werden die erzielten Fortschritte beim Breitbandausbau fortlaufend dokumentiert und dienen somit als fundierte Planungsgrundlage für die Schließung der Weißen Flecken.

03.03.2014 - Mehr Transparenz beim Breitbandausbau: Leerrohre der RWE ab sofort im Baustellenatlas mit Leerrohrkataster abrufbar

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist ein wesentlicher Standort- und Wettbewerbsfaktor. Um auch bisher nur unzureichend erschlossenen Gebieten einen hochleistungsfähigen Internetzugang zu ermöglichen, bedarf es oftmals der Zuhilfenahme bereits vorhandener Infrastrukturen. Wichtig ist jedoch, dass diese bekannt und für interessierte Mitnutzer verfügbar sind. Der Baustellenatlas mit Leerrohrkatatser des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen, als Instrument zur Nutzung von Synergien beim Breitbandausbau, bildet als zentrale Informationsplattform Tiefbaumaßnahmen und Leerrohre in Niedersachsen ab. Diese Darstellung ist jetzt durch die Hinzunahme einer neuen Datengrundlage signifikant erweitert worden. Ab sofort stellen wir mehr als 1500 Datensätze dar, welche dem b|z|n freundlicherweise von der RWE zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden. Dabei handelt es sich durchweg um für interressierte Unternehmen mitnutzbare Leerrohrtrassen, die für einen Breitbandausbau in der Fläche verwendet werden können. Dies ist eine große Unterstützung für den fortlaufenden Ausbau mit Hochgeschwindigkeitsnetzen in Niedersachsen und kann als gutes Beispiel auch für weitere Infrastrukturinhaber dienen, ebenfalls ihre vorhandenen Leerrohre im Baustellenatlas mit Leerrohrkataser zu vermarkten. Denn Tiefbaukosten stellen den höchsten Kostenfaktor beim Breitbandausbau dar. Darum ist es für eine erfolgreiche Synergienutzung unentbehrlich die Trassen bereits vorhandener Leerrohrysteme zu kennen und auch zu nutzen. Nur so kann schnell und günstig eine flächendeckende Erschließung mit Breitbandnetzen in Niedersachsen erfolgen. Auch in Hinblick auf die aktuellen landkreisweiten Strukturplanungen wäre es hilfreich, wenn weitere Unternehmen Ihre Trassen im Leerrohrkataster zu Verfügung stellen würden, damit auch diese Infrastrukturen bei den Ausbauplanungen mitberücksichtigt werden können.

Den Baustellenatlas mit Leerrohrkataster können Sie hier unter diesem Link direkt einsehen. Überzeugen Sie sich selbst von dem leistungsfähigen Infrastrukturmarktplatz.

18.02.2014 - Auf dem Weg zum FTTH-Netz: Breitband-Projekt Bispingen

Leistungsfähiges Internet wird immer wichtiger –  sowohl für Gewerbetreibende, als auch für Privathaushalte. Um als Standort attraktiv zu sein, sollten heute in einer Kommune flächendeckend Breitbandanschlüsse zur Verfügung stehen.  In der Gemeinde Bispingen hat man dies erkannt und die Möglichkeiten einer Versorgung aller Gemeindeteile mit Breitbandzugängen bereits frühzeitig erörtert.

Den vollständigen Artikel zum "Breitband-Projekt Bispingen" können Sie hier weiterlesen

14.02.2014 - Bitte beachten: Hinweis zur aktuellen Fassung der Bundesrahmenregelung Leerrohre  

Da die bisherige Bundesrahmenregelung Leerrohre nicht mit den aktuellen Breitbandleitlinien der KOM in Einklang gebracht worden ist, können Förderungen seit dem 27. Januar 2014 nicht mehr auf diese gestützt werden.

Allerdings können Bedarfsabfragen, Markterkundungen und Interessenbekundungsverfahren weiterhin durchgeführt werden. Zudem wird die neue Rahmenregelung der Bundesregierung zur Unterstützung des Aufbaus einer Flächendeckenden Next Gerneration Access (NGA)-Breitbandversorgung in Kürze bei der KOM angemeldet werden und wir gehen davon aus, dass es zu keinen erheblichen Verzögerungen bei der Genehmigung durch die KOM kommen wird.

13.02.2014 - Europäisches Breitbandprojekt ENGAGE - Projektpartner aus Polen besuchen Osterholzer Kreishaus und Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n)

Wie kann der Breitbandausbau in Europa beschleunigt werden und welche Werkzeuge werden dazu benötigt? Welche Nutzen liefern die modernen Netze für innovative E-Government-Lösungen? Darüber diskutierten gestern Breitbandexperten aus Polen mit Vertretern des Landkreis Osterholz und des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n).

Der Besuch der Gäste aus der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren findet im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts "ENGAGE" (Enhancing Next Generation Access Growth in Europe) statt. Lokaler Projektpartner ist das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik an der Universität Bremen.

Mit dem Besuch im Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen informierten sich die Experten zu den neuesten Entwicklungen bei der Erstellung von kartenbasierenden Analysewerkzeugen zum Breitbandausbau. Auf diesem Gebiet ist das Breitbandzentrum ist das b|z|n führend. "Mit unseren verschiedenen Breitbandatlanten können wir das gesamte Spektrum der Breitbandplanung abbilden. So umfassende und genaue Werkzeuge zur Identifizierung von weißen Flecken in der Breitbandversorgung gibt es nur hier.", erläuterte Geschäftsführer Peer Beyersdorff.

Der mit dem Breitbandausbau im Landkreis Osterholz befasste Kreisdezernent Werner Schauer begrüßte die polnischen Gäste und stellte in dem gemeinsamen Gespräch fest, dass der Breitbandausbau im ländlichen Raum in beiden Ländern ähnliche Probleme bereite. "Ein Problem, das hier wie dort auftritt, ist z.B. der fehlende Informationsaustausch zwischen den Behörden und Unternehmen, die die verschiedensten Leitungen im Erdreich verlegen. Hier könnten durch zielgerichtet Absprachen erhebliche Kosten gespart werden", so Kreisdezernent Werner Schauer, und weiter: "Die vom Breitband Kompetenz Zentrum entwickelten Instrumente, wie z.B. das Baustellenkataster können daher als Planungshilfen und für die Dokumentation und Entwicklung von Ausbaustrategien auch für die polnischen Projekte hilfreich sein."

In einem anschließenden Fachgespräch mit dem Leiter des EDV-Sachgebietes bei der Landkreisverwaltung, Herrn Stephan Kück, erhielten die Besucher einen Überblick über aktuelle Anwendungen im niedersächsischen E-Government-Netz. Herr Kück gab dabei auch einen Ausblick auf zukünftige Lösungen, welche mit den modernen Breitbandnetzen bald zur Verfügung stehen werden.

Weitere Programmpunkte auf dem mehrtägigen Studienbesuch sind Besuche beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie beim Hannoveraner Telekommunikationsunternehmen htp. Dort werden den interessierten Gästen die neuesten Breitbandtechnologien vorgestellt werden.

Ziel des ENGAGE-Projektes ist es, einen Erfahrungsaustausch zur Breitbanderschließung in Europa zu schaffen. Durch einen Austausch von unterschiedlichen Ideen und Lösungsansätzen sollen mit Breitband unterversorgte Gebiete in Europa zu einem besseren Zugang mit modernen NGA-Hochgeschwindigkeitsnetzen verholfen werden.

31.01.2014 -  Niedersächsisches Wirtschaftsministerium fördert die Erstellung einer kreisweiten Netzstrukturplanung Breitband im Landkreis Northeim mit 100.000 EURO

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den Landkreis Northeim mit 100.000 Euro in der Erstellung einer kreisweiten Netzstrukturplanung im Breitbandausbau.

Ulrich Petersen, zuständiger Abteilungsleiter für Breitbandstrategie und - förderung im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hat den Förderbescheid heute in Vertretung von Minister Olaf Lies ausgehändigt.

In diesem Jahr legt Niedersachsen seine neue Strategie im Bereich Breitbandausbau fest. Sicher ist bereits, dass diese vor allem auf eine stärkere Regionalisierung setzen wird. Daher hatte das Wirtschaftministerium die Landkreise bereits im vergangenen Jahr zur Erstellung von Netzstrukturplanungen für den Breitbandausbau angeregt. Für eine Netzstrukturplanung nimmt ein Landkreis zunächst eine Bestandsaufnahme seines vorhandenen Leitungsnetzes vor. Anschließend schätzt er die erforderlichen Kosten für den Ausbau der Leitungen ab. Auf der Basis dieser Schätzung kann er beim Land Förderanträge stellen. 23 der 38 niedersächsischen Landkreise haben die Anregung des Wirtschaftsministers bereits aufgegriffen und arbeiten aktuell an der Netzstrukturplanung.

"Ich freue mich, dass die Landkreise unseren regionalisierten Ansatz in der Breitbandstrategie so gut aufnehmen", sagte Minister Lies im Vorfeld der Veranstaltung. Northeim ist der erste Landkreis, der auf seine Anregung hin einen Förderbescheid erhält.

Ulrich Petersen hob bei der Übergabe des Bescheides insbesondere das persönliche Engagement des Landrats hervor und würdigte die Unterstützung des Landkreises durch das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen: " Die Versorgung mit schnellem Internet gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Leistungsfähige digitale Netze sind wichtig für die Menschen und wichtige Standortfaktoren für die Unternehmen. Daher fördert das Land Niedersachsen den Ausbau und die Nutzung breitbandiger Kommunikationsinfrastrukturen in unterversorgten Gebieten nach einer eigenen Richtlinie. Förderfähig sind auch die Ausgaben für den Planungsaufwand."

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

23.01.2014 - Veranstaltungshinweis: SMARTHOME NORD 2014 am 26. und 27. Februar 2014. BFE Oldenburg veranstaltet als erstes E-Bildungszentrum eine Fachtagung zum Thema Smart Home.

Smart Home, die Vernetzung des Hauses mit dem Internet und der unterschiedlichsten Geräte im Haushalt untereinander, ist aktueller denn je. Die Steuerung von Heizung und Rollläden mit dem Smartphone sind heute erst der Anfang einer technischen Entwicklung, welche in den nächsten Jahren immer weiter in den Alltag rücken wird.

Die Potentiale dieser neuen Technologie werden am 26. und 27. Februar auf der SMARTHOME NORD 2014 in Oldenburg vorgestellt und diskutiert. In Workshops und Vorträgen können sich Betriebe aus dem elektro- und informationstechnischen Handwerk, Architekten, Elektro- und IT-Großhändler sowie Wohnbaugesellschaften umfassend über jene Technik informieren, die künftig das Leben in Eigenheimen komfortabler machen und die Energieeffizienz steigern soll.

Als Experten eingeladen sind u. a. der Branchenverband BITKOM, ZVEH und ZVEI, die Deutsche Telekom, EWE TEL, sowie zahlreiche Hersteller, die Lösungen zu dem Thema präsentieren. Peer Beyersdorff vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen wird zur Rolle des Breitbandausbaus für die zukünftige Smart Home-Vernetzung referieren.

Die vollständige Agenda der zweitägigen Veranstaltung können Sie unter diesem Link abrufen.

Weitere Informationen zur SMARTHOME NORD 2014 und Ihre Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

13.01.2014 - Breitbandatlas Niedersachsen aktualisiert: Über 315.000 Antworten zur Breitbandversorgung dargestellt

Ab sofort steht die aktuelle Version des Breitbandatlas Niedersachsen zur Verfügung. Es sind über 4.000 neue Datensätze anonymisiert und georeferenziert in die Darstellung der Breitbandversorgung eingegangen. Diese Antworten sind nun im Breitbandatlas Niedersachsen sichtbar. Durch die Befragungsergebnisse werden jetzt in einzelnen Regionen die aktuellen Bedarfe von 25-50 MBit/s bzw. 50MBit/s und mehr dargestellt.  Bitte fordern Sie Ihre Bürger und Unternehmen weiter dazu auf an den Breitbanderhebungen Niedersachsen teilzunehmen. Nur so kann eine aktuelle Darstellung der Breitbandversorgung gewährleistet werden.

09.01.2014 - Veranstaltungshinweis: „Rural Europe needs a voice in Brussels“ – Auftakt zum ENGAGE Breitband-Manifest

Europa braucht eine digitale Infrastruktur, die alle Mitgliedsstaaten und alle Regionen dazu befähigt, effektiv mit anderen Regionen in der Welt zu konkurrieren. Die Ziele der digitalen Agenda sollen durch diese Aussage geschärft werden: „50 Prozent oder mehr sowohl städtischer als auch ländlicher Haushalte in Deutschland haben einen Internetanschluss von über 100Mbits.“ Ebenso wie Elektrizität oder Straßenanbindungen ist Hochgeschwindigkeitsbreitband grundlegend für Europas weitere Entwicklung; die Ziele der digitalen Agenda müssen in ganz Europa Anwendung finden, in der Stadt und auf dem Land.

Das ENGAGE Netzwerk der Hochgeschwindigkeitsbreitband Pioniere im ländlichen Bereich lädt am 22. Januar 2014 zum Start des Breitband-Manifests nach Brüssel ein:

Rue d'Arlon 55 - 1040 Brüssel. Konferenzprogramm von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Seien Sie dabei und unterzeichnen Sie gemeinsam mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und der Kommission das Manifest. Das Konferenzprogramm umfasst Beiträge von Anthony Whelan (DG Connect Direktor Abteilung Elektronische Kommunikationsnetze und –dienste), sowie den ENGAGE-Projektpartnern.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist unter folgendem Link möglich : http://engage-interreg.eu/engage-registration/en/registration.

Das Manifest können Sie online unter diesem Link unterzeichen: http://www.engage-interreg.eu/engage/de/signed-manifesto.